Fakten zur Chiropraktik

Wie sieht eine Gelenkblockade im Körper aus?

Chiropraktik Britta Marxen

Das Rückenmark entsendet Nerven, die sich nach dem Austritt aus der Wirbelsäule in mehrere Äste aufteilen. Ein Ast versorgt einen bestimmten Hautbereich, einer die Muskulatur und ein dritter zieht ins Körperinnere zu den Organen.

 

Wenn ein aus dem Wirbelkanal austretender Nerv durch eine Gelenksblockade an dieser Stelle in seiner Funktion gestört wird, so hat dies Auswirkungen auf Haut, Muskulatur und innere Organe. Die Folgen können Schmerzen, Muskel-verspannungen und Organstörungen ( z.B. Verstopfung durch herabgesetzte Darmmotorik ) sein.

Sind chiropraktische Behandlungen riskant?

Chiropraktik Britta Marxen
Chiropraktik Britta Marxen

Die Veterinär-Chiropraktik erfährt immer stärkeren Zuspruch, wird aber durch nicht ausgebildete „Einrenker“ oft in ein schlechtes Licht gerückt. Behandlungen durch Laien sind keine Chiropraktik.

 

Ein Gelenk besteht aus mindestens zwei Knochen, die durch Bänder und eine Gelenkkapsel verbunden sind. Der Chiropraktiker wählt den Kontaktpunkt so nah wie möglich am betroffenen Gelenk, um dann die Gelenkjustierung ausführen zu können. Das bedeutet also, dass nach der vorausgegangenen Untersuchung nur blockierte Gelenke mit einem kurzen Hebel behandelt werden. Techniken über ein Bein als langen Hebel haben nichts mit Chiropraktik zu tun!

 

Auf Chiropraktik spezialisierte Tierärzte haben die Gelenkjustierungen in einer organisierten Ausbildung gut erlernt. Im Studium der Tiermedizin werden allein zwei Jahre Anatomie (= Lehre vom Körperbau) gelehrt und geprüft. Es gibt keine vergleichbare Ausbildung, die sich so ausführlich mit der Anatomie beschäftigt.

 

Während der Zusatzausbildung in der Veterinär-Chiropraktik werden ergänzend die Anordnungen und Winkel der einzelnen Gelenkflächen studiert. Nur so kann man beurteilen, was man bei der Untersuchung des Tieres ertastet – die Basis für eine korrekte Behandlung.

 

Tierärzte mit dieser Zusatzausbildung können auch Krankheiten erkennen, die einer Gelenkblockade ähneln, aber kein chiropraktisches Problem darstellen und aus diesem Grund einer schulmedizinischen Behandlung bedürfen.

Leiern Gelenke aus, die man zu oft chiropraktisch behandelt?

Ein Chiropraktiker behandelt Gelenkblockaden lediglich innerhalb des natürlichen Bewegungsspielraumes des jeweiligen Gelenkes. Wenn dabei Gelenke ausleiern würden, so würden sie es auch bei ganz normalen Bewegungen des Körpers tun.

 

Wie bereits erwähnt, ist ein Chiropraktiker so ausgebildet, dass er immer nur das jeweilige blockierte Gelenk behandelt. Je mehr Zeit vergeht, in der man das betroffene Gelenk unbehandelt lässt, desto nachteiliger wirkt es sich auf den gesamten Körper aus. „Zu oft“ trifft daher nicht zu.