Chiropraktik

Die Chiropraktik ist eine sehr alte, manuell (= mit der Hand) ausgeführte Heilmethode. Das Wort „Chiropraktik“ ist entstanden aus den griechischen Wörtern „cheir“ (= Hand) und „praxis“ (= Tätigkeit, Praxis).

 

Die Ausbildung und Prüfung des Tierarztes zum Veterinär-Chiropraktiker ist international einheitlich von den drei Verbänden IVCA, AVCA und COAC geregelt.

 

Die gesamte Wirbelsäule besteht aus etwa 200 Gelenken, die von umliegenden Muskeln und Bändern stabilisiert und auch bewegt werden. Bestehen Einschränkungen in der Bewegung, so spricht man von Blockaden. Ein gut ausgebildeter Chiropraktiker ist in der Lage, selbst kleinste Bewegungsdefizite zu ertasten und sie mit einem schnellen, spezifischen Impuls am betroffenen Gelenk zu lösen.

 

Das oberste Ziel der Chiropraktik ist es also, der Wirbelsäule durch die Beseitigung von Blockaden ihre normale Beweglichkeit zurückzugeben und sie damit gesund zu erhalten.

 

Aber die Wirbelsäule muss noch weitere wichtige Aufgaben erfüllen: Sie schützt das Rückenmark, das alle Informationen des Organismus zum Gehirn sendet und umgekehrt die „Befehle“ des Gehirns in alle Muskeln, inneren Organe und Drüsen leitet.

Zwischen den einzelnen Wirbeln befinden sich kleine Austrittslöcher für die sogenannten Spinalnerven, die die Organe versorgen. Bestehen auch nur kleinste Wirbelblockaden, so können die Nerven ihre Aufgaben nicht mehr ausreichend erfüllen, der Informationsfluss im Körper wird unterbrochen. Sind die Blockaden stärker ausgeprägt, entstehen Schmerzen und man spricht umgangssprachlich vom „eingeklemmten Nerv“.

 

Der Chiropraktiker kann diese Blockaden schonend beheben. Somit stellt die Chiropraktik eine überaus sinnvolle Ergänzung zur klassischen Tiermedizin dar.